samstage

FELDENKRAIS intensiv

1|  17. September 2022 | Präsenz – für sich selbst im Kontakt mit dem Boden
2|  5. November 2022 | Präsenz – für sich selbst in Beziehung zum Raum
3|  3. Dezember 2022 | Präsenz – für sich selbst in der Begegnung mit anderen

»Bei sich beginnen, aber nicht bei sich enden;
von sich ausgehen, aber nicht auf sich abzielen;
sich erfassen, aber sich nicht mit sich befassen.«

(Martin Buber: Der Weg des Menschen, S. 42)

Bei sich beginnen, von sich ausgehen, sich erfassen – alles beginnt bei mir selbst und zielt von da aus auf Dialog und Beziehung. In der intimen Begegnung mit dem anderen – dem Boden, dem Raum, den Mitmenschen, mit allem, was uns umgibt –, stehen wir in der Präsenz und Gegenwärtigkeit, erleben uns als „ganz“, als lebendig, als zugehörig und verbunden. Eine tiefe Sehnsucht in uns allen!

1/ Präsenz – für sich selbst im Kontakt mit dem Boden
Sich der Schwerkraft überlassen, sich ganz konkret physisch niederlassen, das Gewicht dorthin verlagern, wo der Boden unter einem ist … verringert gebundene, unnötige Spannung und Haltekräfte. Es entstehen Wohlbefinden, Vertrauen und Akzeptanz, auch „tiefes Erinnern“. Denn in uns allen gibt es diese Erfahrung: von Anfang an mussten wir lernen, mit der Schwerkraft in Beziehung zu treten, den Boden zu nutzen für Bewegung und Aufrichtung: Gewicht verlagern, Stütze, Kraft einsetzen, nachgeben, absichtsvolles Tun, spielerisch, experimentell, voller Irrtümer, Mut und Neugierde.

2/ … in Beziehung zum Raum
Bewegen heißt den Standort zu verlassen, einen neuen einzunehmen, Raum zu erkunden, Entscheidungen zu treffen, vom zweidimensionalen Boden in die Raum-Dimension zu öffnen. Wie entstehen Übergänge? Woher kommt die Kraft, die der Schwerkraft entgegen und zur Aufrichtung strebt? Welche Rolle spielen die Stellung der Gelenke, Atmung, Ausrichtung, dreidimensionale Wahrnehmung über die Haut, über das Sehen und Hören?

3/ … in der Begegnung mit anderen
Menschen sind soziale Wesen, tief in uns brauchen wir die Begegnung mit anderen. Wir würden verkümmern ohne sie. FELDENKRAIS schult die Zwiesprache und Wahrnehmung von einem selbst – körperlich, fühlend, gedanklich. Von da ausgehend, mit feinem Sensorium und klarem Sinn für das eigene Selbst, führen kleine Übungen in einen Dialog mit dem Anderen: Über das Sehen, Hören, Fühlen, Bewegen …

immer:
samstags, 10.00–17.00 Uhr / 80 €

Seminarhaus MENSCH & NATUR, Gartenstraße 15, 57632 Flammersfeld
Die Samstage sind einzeln buchbar. Begrenzte Teilnehmerzahl (10).
Selbstverpflegung*** Bitte einen Mittagsimbiss mitbringen).
Für Teilnehmende mit einer längeren Anfahrt ist es möglich, im Haus zu übernachten (zzgl. Übernachtungskosten), eine Küche ist vorhanden.
Anmeldung: info@feldenkrais-schneider.de

 

*** Wir alle haben so viele Talente, Wissen und Erfahrung!
So habe ich Ellen Malina und Stephanie Steinsdörfer eingeladen, ihr Wissen darüber „Wie die Natur uns nährt“ mit uns zu teilen. Am 17. Sept wird Ellen uns in der Mittagspause „ein ganz bekanntes Kraut“ neu vorstellen und damit etwas zubereiten, das unseren selbst mitgebrachten Imbiss erweitert. Wenn ihr direkt mitmachen wollt, bringt einen Zerkleinerer mit (falls vorhanden), für alles andere sorgt Ellen.

Im November und Dezember übernimmt Stephanie diesen Part.
Ellen, zert. Heilkräuter-Pädagogin
Stephanie, Coach / Kinesiologin

 

[Abbildung oben: Dodekalitten auf Lolland/Dänemark, Steinerne Zeugen im Kreis – vielleicht im Gespräch? vielleicht in gegenseitigem Bezeugen?  /  www.dodekalit.dk]